© 15.09.2002 · Fischer
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unser Behandlungsspektrum:
- Kiefer- und Zahnregulierung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
- Segmentbogentechnik nach Burstone
- kieferchirurgisch-orthodontische Kieferorthopädie
- Behindertenbehandlung
- myofunktionelle Therapie
- Kiefergelenkschmerztherapie, Zahn-Schienentherapie
- ästhetische Kieferorthopädie
- Sportlerschutz (Mouthguard), Zahnschmuck
- Antischnarchgeräte
Unregelmäßigkeiten in der Zahnstellung wurden schon 400 Jahre v. Chr. von Hippokrates beschrieben.
Das Befeilen von Zähnen bei Platzmangel führte Galen (129 - 199 n. Chr.) durch. Die Entfernung von Zähnen
bei Engstand beschrieb Fabricius im 17. Jahrhundert.
In den 30iger Jahren wurde im deutschen Sprachraum die Bezeichnung "Orthodontie" durch "Kieferorthopädie" ersetzt.
Die Kieferorthopädie befast sich mit der Diagnostik, Therapie und Prophylaxe von Zahn- und Kieferfehlstellungen. Sie ist
ein Spezialgebiet innerhalb der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und erfordert eine 3jährige Weiterbildung zum
Fachzahnarzt für Kieferorthopädie.
Wenn die Zähne falsch stehen kann das Kauen und Sprechen erschwert sein. Die Zahnpflege ist viel schwieriger und aufwendiger
als bei geraden Zähnen.
Die Folge: Karies und Zahnausfall drohen
Heute kann die Kieferorthopädie die meisten dieser Zahnfehlstellungen (evtl. in Zusammenarbeit mit dem Kieferchirurgen und dem
Zahnarzt) korrigieren.
In welchem Alter?
Außer bei einigen besonder komplizierten und schweren Erkrankungen erfolgt die kieferorthopädische Behandlung erst in der sogenannten zweite Phase des Zahnwechsels
(etwa zwischen dem 9. - 14. Lebensjahr).
Zur exakten Planung der kieferorthopädischen Behandlung werden benötigt:
- Anamnese - es werden Gewohnheiten (z. B. Lutschen, Nägelkauen, ...) erfragt, ob Zahnfehlstellungen in der Familie vorkommen,
wurde schon mal eine kieferorthopädische Behandlung / Beratung durchgeführt, eine Allergie vorliegt, man eine Unfall mit
Kopfbeteiligung, welche Sportarten treibt man, wird ein Instrument gespielt, ...
- Modellanalyse - dazu werden der Ober- und Unterkiefer abgeformt und in der Zahntechnik 3D-Gipsmodelle hergestellt.
Anschließend vermißt der Kieferorthopädie die Modelle und stellt die Unregelmäßigkeiten in den Kiefern und der Kiefer zueinander
fest
- Fotos - Erstellung einer Profilanalyse und Feststellung von Asymmetrien
- Fernröntgenseitenbild - Aufbau des Gesichtsschädels, wie liegen die Kiefer und Zähne im Kopf, Wachstumsvorhersage
- Pantomogramm - sind alle Zähne vorhanden, sind die Zahnwurzeln in Ordnung, ist der Knochen dem Alter entsprechend entwickelt,
liegen krankhafte Veränderungen im Knochen vor
- Handröntgenaufnahme - Feststellung des skelettalen
Wachstums, da für bestimmte Behandlungsabschnitte die genaue Wachstumsphase wichtig ist und diese Phasen nicht mit dem kalendarischen
Alter übereinstimmen müssen
- Funktionsanalyse - Funktionszustand des Gebißsystems, muskuläre Fehlfunktionen, Funktionsstörungen, Abklärung von Pressen und Knirschen,
Gelenkgeräuschen und Schmerzen
- spezielle Zusatzbefunde - in Abhängigkeit von den festgestellten Befunden werden teilweise spezielle Untersuchungen von
weiteren Spezialisten benötigt (Hauszahnarzt, Kieferchirurg, HNO-Arzt, Sprachlehrer / Logopäde)
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